Sonntag, 23. November 2008

Der geistig sich und Andere behindernde Mensch


-In Mönchengladbach:
Eine Mutter ruft ihrer ca. 8-jährigen Tochter vom Balkon zu: “Schan-talle, geh nischt bei die Asis!”

-Nachbarn
hatten ein kleines Kind, ca. 5 Jahre alt, dass immer im komplett asphaltierten Hof spielen musste. Zur Essenszeit brüllte die Mutter regelmäßig aus der Wohnung: “Komm jetz’ sofort rein, du beschissene Drecksau, sonst knallt’s!”

-Dialog zwischen zwei Kindern im Warner Brothers Movie World:
1.: “Wo is Mischelle hin?”
2.: “Mischelle is, wo der Bahn am gehen tut!”

-“Schantall, die Mutti ist jetzt (buchstabiert) W E C K - weg!”

-Unterhalten sich zwei kleine Proleten mit Gangsta-outfit an der Bushalte.Meint der eine zum anderen:
“Isch bin deine mudda du Hurensohn!!!”

-Einmal im Plus in Köln an der Kasse:
kleine Tochter: Mama ich will n Überaschungsei!!
Mudda: Krickste nisch
kleine Tochter: Warum denn nisch?!
Mudda: Weil du misch abfucken tust!!!

-Neulich auf dem Weihnachtsmarkt am Glühweinstand:
Sagt die Mutter zu ihrem quengelnden Kind: Jetzt lass es sein, sonst werf ich dir die Tasse ans Gehirn, du Arschloch!

-Als ich noch bei uns im Dorf an der Tankstelle gearbeitet hab kam mal der kleine Junge von der Dönerbude rein. So ca. 10/11 Jahre.
“Hallo, ich soll Kippen für meinen vater holen!”
Ich: “Du bist aber noch keine 16, oder?”
Er: “Nee, aber sind wirklich für meinen Vater, der hat mir auch ‘nen Zettel gegeben!”
Er reicht ein Stück Papier rüber und auf dem steht ungelogen:
“1 x Malbüro”

-Kermit, lech das wieder hin...dat is dem Rossmann seins!!

-Burgerking: Mutti, Vatti und kleine Tochter teilen sich eine Cola
...zuerst trinkt Vatti...dann die Kleine:
Vatti: "Peggy du alte Pottsau, lässte Mutti noch wat drinne, ne!"


Was ist nur los ?


Quelle

Kommentare:

malao hat gesagt…

tag. also diese beispiele von den muttis und vatis und söhnen und töchtern von heute kenn ich zu hauf, das kann ich dir sagen. diejenigen kinder habe ich jeden tag um mich herum und ich muss sagen, ich frage mich oft warum das alles so ist....ich hatte eine gute kindheit, klar gab es auch unregelmäßigkeiten wie überall, aber soviel abneigung und regelrechten hass, der ja auch nur da ist, weil diejenigen eltern ein problem mit sich haben, musste ich nie spüren. und nun sitze ich hier. meine eltern haben ihr kinderheim und ich gucke mir das an. und dann sieht man diese produkte dieser zusammenkünfte dieser leute die sich behindern und oh man, ich sag dir, das einzige was die brauchen ist liebe. denn für diese war in ihren alten behausungen leider nur wenig platz. da hat die angst die macht größtenteils übernommen. die brauchen keine geschenke, keinen fernseher mit hohlen sendungen, keine schläge, keine "richtige erziehung", die brauchen menschen, die vertrauen haben und ihnen somit die angst nehmen können....nun. nach dieser "erkenntnis" schaue ich mich dann an und sehe jemanden der noch ganz schön mit der angst zu kämpfen hat...das macht mich traurig. und dann sehe ich mich weiter um und sehe viel angst. sehr viel davon....mein vater hat mal zu mir gesagt, wo angst ist - ist keine liebe. und dann höre ich gerhard schöne ..... http://www.youtube.com/watch?v=ie_3AUryCVY

liebe grüße, marlen

Christoph Prange hat gesagt…

"die brauchen keine geschenke, keinen fernseher mit hohlen sendungen, keine schläge, keine "richtige erziehung", die brauchen menschen, die vertrauen haben und ihnen somit die angst nehmen können...."
Ja.
Danke für deine Gedanken -
Mit lieben Grüßen aus der Ferne,
Christoph

Shaira hat gesagt…

Hallo,

schön zu lesen, dass noch mehr Menschen sich einen Kopf über diese Dinge machen und ebenso wie ich zu dem Schluss kommen, dass mehr Vertrauen, Offenheit und Liebe untereinander uns hier sehr viel weiter bringen würden. Ja, das ist oft leichter gesagt als getan, aber darüber nachzudenken und zu zweifeln ist ein erster Schritt und eine Chance etwas zu ändern.

Liebe Grüße,
Annett

Christoph Prange hat gesagt…

Neben "Vertrauen, Offenheit und Liebe" gilt es aus meiner Sicht auch deutlich Grenzen zu setzen.
Um eine Problematik aufzuzeigen, hier ein Zitat von S.Gronbach aus seinem Buch "Missionen" (S.132):

"...Dass viele Menschen so etwas nicht denken können ("Grenzen zu setzten"), liegt an ihrer maßlosen Naivität, die mit dem narzistischen Glauben verbunden ist, dass die eigene Liebe das Böse auf der Welt davon abhalten würde, Böses zu tun.
Die angemessene Naivität der Jugend paart sich mit der unangemessenen Naivität der grünen Erwachsenen ("grünen" meint hier einen Entwicklungsmoment).
Und gemeinsam fühlen sie sich im schlichten Glauben aufgehoben, dass alle Menschen gut sind und Böses immer nur eine Reaktion auf Unterdrückung, Missbrauch oder Armut ist.
Manche haben diese grüne Haltung so verinnerlicht, dass sie selbst durch den 11.September nicht wach wurden und immer noch daran glauben, dass "wir" etwas falsch gemacht haben, weil "die" böse geworden sind. Frei nach dem Sozialarbeiterwitz, der ein Gewaltopfer auf der Straße sieht und sein Bedauern so ausspricht: "Der Arme..., der das getan hat." Alles nur Opfer. Die grüne Stärke, nämlich die Fähigkeit und die Kraft, das Gemeinsame zu betonen und wirklich als Gemeinschaftsgefühl zu implantieren, wird zur grünen Schwäche. Sie sehen nur noch das Gemeinsame, nicht mehr das Trennende."

Ich habe dieses Zitat angeführt um aufzuzeigen das es nicht nur gilt zu verstehen und zu lieben, sondern auch in der Tat diese Dinge zu unterbinden (wie immer das auch aussehen mag...)

Denn, so schreibt S.G. weiter:
"...Wo das Gehirn des Kindes vom Schnaps der Mutter durchlöchert, die Ohren von den Schlägen des Vaters betäubt und die Seele vom Gebrüll taub ist, da gibt es keinen Landeplatz mehr für den Geist, da ist kaum noch Aufstieg, sondern fast immer nur Absturz vorprogrammiert."

Shaira hat gesagt…

... Es ist sicher auch notwendig direkt etwas gegen diese Probleme zu unternehmen, aber ohne Offenheit wird das nicht gelingen. Man muss schließlich erstmal die Hintergründe kennen und verstehen, denn ich glaube es wird nur dann voran gehen wenn man direkt bei der Ursache beginnt und nicht bei dem Ergebnis, um etwas zu ändern. Grenzen sind vielleicht (zumindest in dem Sinne wie ich sie verstehe) nicht ganz das Richtige, sondern eher Interesse und viel Kraft und Zeit um die Umstände (Ursachen) dahinter zu ändern. Ich denke viele Menschen sind einfach zu frustriert mit ihrer Situation um nach außen etwas anderes weiterzugeben. Sie bräuchten vielleicht jemanden an ihrer Seite der ihnen zeigt, dass es durchaus Alternativen gibt und dass diese, auch wenn sie manchmal viel Arbeit an sich selbst bedeuten, zu einem besseren Leben führen können.
Aber ich muss auch zugeben, dass es mir da ähnlich wie malao geht: es ist noch viel Angst da und oft stehe ich mir selbst im Weg bei dem Versuch das (nach meinem Verständnis) Richtige zu tun...

Liebe Grüße,
Annett