Sonntag, 24. Januar 2010

Nach(t)-Gedanke


Wenn ein Mensch geht, geht auch immer ein Teil von uns.
Ein Teil, den er in uns wach gerufen hat, den er uns ins Bewusstsein
gerufen hat.
Manchmal hallt der Klang eines Menschen noch
lange in unserer Seele nach. Was bleibt? Was geht?
Fragmente unserer Existenz fallen zusammen mit der Existenz
eines anderen und so ist jedes Gegenüber ein weiterer Weg zu
uns selbst, den wir finden und verlieren,
uns bewahren können, wenn wir es wollen -.



Kommentare:

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Vielleicht tut es deshalb manchmal so weh. Wenn man das Wachgerufene nicht trennen kann vom Wachrufer, ist es ja, als würde ein Teil von uns selbst mit gehen, mit dem anderen, der schon gegangen ist.

Doch es ist nur der Wachrufer...

Dankbar sein und selbst zum Wachrufer werden für andere, die es wünschen.


Wollte mal einen lieben Gruss dalassen.

Kerstin Zahariev.

Christoph Prange hat gesagt…

Und wenn man das bewahrt, was ein anderer Mensch in uns wachgerufen hat, dann trägt man ihn in sich weiter, dann lebt er in mir weiter, trotz seiner Abwesenheit.
Vielen Dank für deine Worte,

Mit herzlichem Gruß,
Chritoph